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Gemeinsam wurde der Opfer des Attentates gedacht

Gedenken an die Oberwarter Roma-Attentatsopfer


Oberwart, 02.02.2026

Zum 31. Mal jährte sich heuer der Mordanschlag von Oberwart. Am 1. Februar 2026 wurde bei der Gedenkstätte „Am Anger“ gemeinsam der vier ermordeten Roma gedacht. Die Gedenkfeier stand im Zeichen des Erinnerns, der Mahnung und der Verantwortung für ein respektvolles Miteinander. Besonders berührend waren die Beiträge junger Schülerinnen und Schüler des Zweisprachigen Bundesgymnasiums Oberwart, die mit ihren Reden ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzten.

An der Gedenkfeier nahmen unter anderem Oberwarts Vizebürgermeister sowie Leonore Gewessler, Nikolaus Kunrath, Irmi Salzer und Philip Juranich teil.

Zur Geschichte:
Am 4. Februar 1995 wurde in Oberwart eines der schwersten rassistisch motivierten Verbrechen der Zweiten Republik verübt. Die vier Roma Peter Sarközi, Josef Simon sowie Karl und Erwin Horvath kamen durch einen Terroranschlag ums Leben. Eine Bombe war als Schild mit der Aufschrift „Roma zurück nach Indien“ getarnt. Beim Versuch, dieses zu entfernen, detonierte der Sprengsatz. Der Anschlag war Teil einer rassistisch und völkisch motivierten Terrorserie des Attentäters Franz Fuchs.